EXPO-BACHES WIRD TEXWORK®

texwork3 Fragen an
Sébastien Ferrari

Sébastien Ferrari teilt uns seine Eindrücke zur Auflage 2006 mit, umreißt die Konturen der Messe 2008 und erläutert uns die Gründe für die Umbenennung.

 

> Welche Bilanz ziehen Sie für die Expo-bâches 2006?
 Abgesehen von den Zahlen, die bekräftigen, dass die Auflage 2006 der Expo-bâches uns einen bedeutenden Schritt nach vorn gebracht hat, freuen wir uns, dass die 3 Neuerungen auf dieser Messe von Ausstellern wie Besuchern positiv wahrgenommen und begrüßt wurden. Vor allem die Wahl von Straßburg als Messeort fand einhellige Zustimmung. Eine Messe an einen anderen Ort zu verlegen ist keine einfach Angelegenheit, aber unsere Mühen wurden belohnt. Dann das Ziel der Internationalisierung der Messe – es ging darum, Expo-bâches zu einer Messe von wirklich europäischer Dimension zu machen, und die Vielzahl der vertretenen Nationalitäten (52!) zeigt, dass wir unser Ziel erreicht haben. Schließlich war es die Gestaltung der Messe mit den neuen Platin-Formeln, die sehr zum Gelingen dieser Auflage beigetragen. Mit der Änderung des Namens wird dieser Erfolg gewissermaßen dokumentiert, sie bezeichnet den Abschluss einer Etappe.

> Inwiefern kommt in dem neuen Namen Texwork® die Realität der Messe besser zum Ausdruck?
 Für uns waren drei Dinge ausschlaggebend. Der internationale Charakter der Messe sollte anklingen, ein Name mit rein französischem Klangbild leistet das nun mal nicht. Deutlich werden sollte auch die Öffnung der Messe für alle Anwendungsbereiche technischer Gewebe, insbesondere den Bereich Textilarchitektur. Und schließlich wollten wir dem professionellen Charakter und der arbeitsbetonten Atmosphäre dieser sich zu einem Haupttreffpunkt des Bereichs technische Gewebe entwickelnden Messe Ausdruck verleihen. Texwork® vereint diese drei Dimensionen doch recht gut.

> Welche Projekte haben Sie für 2008?
Die Projekte sind zahlreich, und sie zielen darauf, die großen Linien der Auflage 2006 zu bekräftigen. Vor allem bestätigen wir die Entscheidung für den Messeort Straßburg. Dann möchten wir die Platin-Formeln ausbauen und anreichern, indem wir neue Fachbereiche einbeziehen. So kann eine noch größere Zahl von Herstellern diese Formeln nutzen, um ihre Technologien in einem Arbeitsumfeld zu präsentieren. Wir haben auch eine sehr informationsträchtige Umfrage unter den Besuchern durchgeführt, auf die wir uns bei der Verbesserung der Formel in zahlreichen anderen Punkten stützen werden: Information der Besucher, Vielfalt der vorgestellten Technologien, Zugang usw. Unser Bestreben bleibt es nach wie vor, den Akteuren des Bereichs den gegenseitigen Austausch und das Zusammentreffen an einem Ort zu ermöglichen, wo neue Technologien und neue Prozesse gezeigt werden. Texwork® ist von jetzt an die Referenz für einen Bereich, dessen Dynamik oft unterschätzt wird, aber man braucht sich nur sein Wachstum anzusehen (im Durchschnitt doppelt so hoch wie das BIP für Europa), oder die Fähigkeit, ständig neue Anwendungen zu erfinden, wie auch das dort herrschende Verantwortungsbewusstsein. Engagierte Aktionen zu verschiedenen Problematiken zeugen von dieser Dynamik, so das Engagement beim Recycling, bei der Ausbildung der Nachwuchskräfte und für die Attraktivität des Fachbereichs. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Texwork® beredtes Zeugnis von der Dynamik des Bereichs ablegen wird.

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